Editorial des Journal 17

Als wir uns das Appenzellerland für die letzte Magazinausgabe in diesem Jahr aussuchten, trafen wir allenthalben auf Erstaunen. «Ihr macht doch ein Gartenmagazin. Was wollt ihr da im Appenzellerland?», wurden wir gefragt. «Das Appenzellerland ist eine über 1’000 Jahre alte Kulturlandschaft. Und dort soll es keine Gärten geben?», war unsere Antwort.Ganz ähnlich erging es dem Landschaftsarchitekten Roman Häne, der seine Masterarbeit über Appenzeller Gärten schreiben wollte. «Wie können Sie erforschen, was es nicht gibt?» wurde er gefragt. Häne forschte dennoch und konnte auf Basis seiner Arbeit sogar eine vielbeachtete Ausstellung zum Thema im Museum Herisau kuratieren.

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Editorial des Journal 18

Für Gartenliebhaber ist die Lorraine ein Entdeckerparadies.Wer käme schon auf die Idee, in dieser Grenzregion im Osten von Frankreich eine Wiege der Gartenkultur zu vermuten? Viel eher ruft Lothringen die Erinnerung an den Niedergang der Stahlindustrie wach: Von den 600 Hochöfen, die hier einst Tag und Nacht brannten, wurde der letzte 1991 geschlossen. Zu seinen Füssen breitet sich heute der «Garten der Spuren» aus, der vom Ende einer Epoche erzählt und gleichzeitig das Sinnbild für einen Neuanfang ist.

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Editorial des Journal 16

Tatsächlich wurde einer der interessantesten Schritte im Gartendesign des
20. Jahrhunderts in den Niederlanden getan. Grosse Gestalter wie Piet Oudolf und Henk Gerritsen haben den Garten der Natur noch ein Stück näher gebracht, indem sie intensiv an der Auflösung der klassischen Beetstruktur arbeiteten. Vom Wind bewegte Gräsergärten sind ein Ergebnis dieser Entwicklung.

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