Landistuhl an der "neue räume 09"

Ein wirklicher Klassiker

Landistuhl, Version 2.0

Vom Schweizer Designer Hans Coray (1906 – 1991) geschaffen, wurde der Landistuhl zu einem markanten Objekt der Schweizer Landesausstellung («Landi») von 1939 in Zürich und danach auch Teil unserer kollektiven Erinnerung.


Dieser Stuhl fühlt sich an, als ob er schon immer da gewesen ist. Nicht designt, nicht modisch und nicht selbstverliebt – er verlangt nur einen kurzen Moment der überraschten Aufmerksamkeit und fügt sich dann unaufdringlich in seine Umgebung ein.

Dimitri Westermann erhielt von Henriette Coray die Rechte, den Stuhl wieder zu produzieren. So erstrahlt der heute 70-jährige(!) «Landistuhl» in neuem Aluminiumglanz, nachdem Anpassungen an der Stabilität vorgenommen wurden, ohne die Originaloptik zu verändern.

Die Version 2.0 des Landistuhls ist somit eigentlich eine Rückkehr zu seinen Designwurzeln, denn das neue Modell besitzt wieder alle Merkmale des alten: 91 Löcher, aus Aluminium gefertigt, durchgehende Sitzschale, die wieder an der Seite angeschraubt ist.

Die Herbarella-Redaktion liebt an diesem echten Kultobjekt (heute ist ja bereits jede Design-Eintagsfliege ein «Kultobjekt»), dass es keines sein wollte und auch heute noch keines sein will: Der Landistuhl spielt im Garten gerne zusammen mit silbernen Teakmöbeln, versteht sich perfekt mit modernen Pflanzgefässen im Antrazitlook und gibt auch inmitten von Pflanzen eine gute Figur ab.

Den Landistuhl kann man persönlich kennenlernen an der internationalen Wohn- und Möbelausstellung
«neue räume 09», von Samstag,
24. Oktober bis Sonntag,
1. November 2009 in den
ABB Hallen in Zürich Oerlikon
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