Editorial des Journal 09

Dort, wo die Toskana noch zurückhaltend ist

Die malerische Patrizierstadt Lucca hat sich dem Tourismus erst in den Neunzigerjahren geöffnet. «Bis vor kurzem hatten wir noch keine Tische und Stühle vor den Cafés», tönt es von den Lucchesi. Glücklicherweise sind die Menschen hier so zurückhaltend und konservativ, dass sie sich hüten werden, ihre Stadt bis aufs Äusserste zu vermarkten.

Lucca ist noch authentisch und das wird sich so schnell auch nicht ändern – Tischchen draussen hin oder her.
 

Ein neues Bild von Elba entdecken

Unsere Entdeckung von Elba hängt eng mit den Bemühungen der Insel zusammen, den Tourismus in Zukunft nachhaltiger zu entwickeln. Also machten wir uns auf, das versteckte, andere Elba zu suchen. Gefunden haben wir eine herrliche Pflanzenwelt und atemberaubende Landschaften, viel Italianità und manch ein ungelöstes Problem. Und wir haben viele Menschen getroffen, die engagiert einen Beitrag leisten, damit sich ihr Elba zu einem Reiseziel entwickelt, das im Ruf von Gastfreundlichkeit, Qualität und Service steht.
 
 
 

Flaschengärten: eine alte Idee, frisch umgesetzt

Flaschengärten üben seit mehr als 100 Jahren einen speziellen Reiz auf die Menschen aus: In unvorhersehbaren Wellen sind sie jahrelang total «out» und der Inbegriff der Biederkeit, dann wiederum liegen sie total im Trend. Zumindest bei uns: Unsere drei «Gärtchen im Glas», die wir Ihnen in dieser Ausgabe zeigen, bringen uns ein kleines Stück heile Welt ins Haus. Und das können wir im Moment doch alle gut gebrauchen.

Simone Quast & Gianni Bombèn