Journal 09 - Leidenschaftlich Toscana
Editorial des Journal 09

Dort, wo die Toskana noch zurückhaltend ist

Die malerische Patrizierstadt Lucca hat sich dem Tourismus erst in den Neunzigerjahren geöffnet. «Bis vor kurzem hatten wir noch keine Tische und Stühle vor den Cafés», tönt es von den Lucchesi. Glücklicherweise sind die Menschen hier so zurückhaltend und konservativ, dass sie sich hüten werden, ihre Stadt bis aufs Äusserste zu vermarkten.

Lucca ist noch authentisch und das wird sich so schnell auch nicht ändern – Tischchen draussen hin oder her.
 
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Vorschau auf das Journal 09 & Themen

Inhaltsverzeichnis Journal 09 - Leidenschaftlich Toscana

Inspiration

10

Schweizer Gartenkultur: Die Gärten von Salis im Bergell

31

Villa Torrigiani in Lucca: der schönste Barockbau der Toskana

34

Palazzo Pfanner in Lucca: wie ein Vorarlberger Bierbrauer hier ein Vermögen machte

38

Villa Reale di Marlia: das Juwel unter den Luccheser Barockgärten

44

«Mein Lucca» von Antonella Giusti

51

Ein Blick hinter die Kulissen: im Atelier des Luccheser Couturiers Piero Ricci

74

Ein besonderes botanisches Gärtchen: Eremo di Santa Caterina auf Elba

80

«Giardino dell’Ottone»: der älteste und schönste Exotengarten im toskanischen Archipel

84

«La mia Elba» von Carlo Eugeni. Wenn nur noch Elbaner auf der Insel sind, beginnt ein geheimes Leben

94

Mediterraner Garten – Urlaub zu Hause

96

Elbas Garten Eden

98

Villa Trussardi: auf dem Inselsitz der berühmten Modefamilie

104

Villa Spinola: Gartengestaltung mit einfachsten Mitteln

 
 
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Glarnertüechli

Die bäumige Geschenkidee aus Glarus

sq. Für alle, die schon alles haben, gibt es jetzt die neuen alten Glarnertüechli, die auch heute noch komplett im Glarnerland hergestellt werden. Das Tuch in «Türkischrot» mit schwarzem Paisleymuster ist der Klassiker. Zusätzlich gibt es eine schöne Auswahl an sehr aktuellen Farben wie etwa Fuchsia, Flieder, Cyklam und Dunkelviolett.

Vielleicht möchten Sie ja auch einen ganzen Korb mit Glarner Spezialitäten verschenken? Glarner Tassen, Servietten und Geschirrtücher, original Birnbrot, Gewürzzucker, Bürgliwein, Schabziger und vieles mehr finden Sie im witzigen «Glarussell»-Shop im neuen Tourist Info Glarus.

Glarussell, Bahnhofstrasse 23, 8750 Glarus, www.glarussell.com

 

Original «Glarnertüechli»: noch heute von A bis Z im Glarnerland produziert und mittlerweile in 32 Farben erhältlich.

 
Neue Lichtverordnung

Ein Spagat zwischen Ambiance und Energieeffizienz

Mit der Beleuchtungsfachfrau Irene Gökyazan sprach Simone Quast
Mit Blick auf ihre geliebten Designerlampen deckten sich in diesen Sommer Hunderte von Menschen mit einem soliden Vorrat an klassischen Glühlampen ein. Der Verkauf von herkömmlichen 100-Watt-Lampen ist nämlich seit dem 1. September 2009 untersagt.

Doch was bedeutet das eigentlich für den ästhetisch gesinnten Konsumenten?

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Buccellato - das typische Rezept

Vorbereitung: 10 Minuten
Kochzeit: 60 Min.
Schwierigkeitsgrad: mittel

(für 4 Personen)

500 g Mehl

150 g Zucker

50 g Butter

20 g Hefe

2 Eier

2.5 dl Milch

50 g Sultaninen

2 KL Anissamen

1 Prise Salz

     
     
     
     
  • Die Arbeitsumgebung für den Buccellato muss gut temperiert sein.
  • Arbeiten Sie die lauwarme Milch, das Mehl, die in etwas lauwarmem Wasser aufgelöste Hefe, die Eier mit Raumtemperatur und die flüssige Butter zu einem Teig, ähnlich einem Brotteig.
  • Geben Sie die Prise Salz dazu, und vermengen Sie die Sultaninen und die im Mörser leicht gemahlenen Anissamen mit dem Teig.
  • Formen Sie eine Kugel und lassen Sie den Teig bedeckt an einem warmen Ort 60 Minuten aufgehen.
  • Formen Sie nun aus dem Teig mehrere Stangenbrote (wie ein Pariserbrot), machen Sie in der Längsrichtung einen tiefen Einschnitt und lassen die Brote nochmals 60 Minuten an einem warmen Ort aufgehen.
  • Bestreichen Sie die Brote mit einem Eigelb und backen Sie sie etwa 60 Minuten bei 180° Grad.
 
Elbas Garten Eden

Zwischen Sammelleidenschaft, wilden Exoten und mediterraner Macchie

Text Simone Quast,
Fotografie Gianni Bombèn

Von April bis Juni blüht ganz Elba: Ginster, Rosmarin, Zistrose, Mimose, Baumheide, Oleander und Eukalyptusbäume bilden zusammen mit Eichen-, Kastanien- und Pinienwäldern eine bunte Kulisse, deren herb-würziger Duft eine echte Besonderheit ist.

Doch nicht immer sah es auf Elba aus wie heute. Wo das Auge nun über kniehohes Buschwerk streift, standen in der Antike hohe Eichenwälder. Ihr Holz wurde bereits von den Etruskern und ganz speziell von den Römern für den Schiffbau verwendet oder bei der Erzgewinnung zur Beheizung der Eisenschmelzöfen genutzt.

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